Leerstandsbelebung.

Leerstehende Gebäude und Brachen werden nicht selten als Schandflecken und Wunden eines Ortes begriffen…

… und als befremdlich, schmuddelig oder gar bedrohlich wahrgenommen.
Wir denken Leerstände zuvorderst als Potentiale für ihre Quartiere, Städte oder Dörfer. Sie bieten sehr unkompliziert Raum für Experimente und Begegnung. Brachflächen und leere Gebäude für neue, zum Teil alternative Nutzungen aufzuschließen, bedarf, ganz besonders in kleineren Orten, einer gemeinschaftlichen Anstrengung ganz verschiedener Akteure. Für uns entfalten sich hier besonders spannende Prozesse, die nachhaltig Spuren im lokalen Gemeinwesen hinterlassen.
Mit Projekten wie Ladebalken, Saline34, Kulturhanse, oder den LeerGut-Agenten erproben wir nun schon über 10 Jahre ganz verschiedene Ansätze der Leerstandsbelebung.

Komm…

und mach doch mal nen Laden auf! Wir fordern und fördern Leerstandsbelebung. Damals eröffneten wir in der Magdeburger Allee die Stube, und zeigten wie ein Ladenlokal zu einem offenen Wohnzimmer im Viertel wird.

Projekte

Abwanderung stoppen: Gründungslabore skalieren und vernetzen. Seit 2018 verstetigen wir unser Wissen aus der Werft34 mit der Kulturhanse. Ziel des Pro-gramms ist es, jenseits großer Städte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wirtschaftliche Bleibeperspektiven zu schaffen.

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Kollaborative Leerstandsbelebung Jugendlicher. Im Rahmen des Modellvorhabens „Phase2“, begleiten wir seit 2011 die Reaktivierung des Gründerzeithauses in der Salinenstraße 34. Kerngedanke des Projektes ist es, Leerstand für Jugendliche und junge Erwachsene nutzbar zu machen und dies möglichst durch die Zielgruppe selbst zu realisieren.

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Europäisches Netzwerk für Social Entrepreneurship von Migrantinnen. In diesem transnationalen Projekt bauen wir gemeinsam mit unseren lokalen Partnerinnen in Erfurt einen Social Hub für Migrantinnen auf.

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Kollaborative Leerstandsbelebung Jugendlicher. Im Rahmen des Modellvorhabens „Phase2“, begleiten wir seit 2011 die Reaktivierung des Gründerzeithauses in der Salinenstraße 34.

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Integration durch Gestaltung. Beim „Wir Labor Erfurt“ wird ein leerstehendes Bürogebäude inklusiv und integrativ gestaltet. Hier sollen sich Menschen mit Behinderungen, mit Fluchterfahrung oder mit anderen Zugangsbarrieren gemeinsam mit Anwohnerinnen und lokalen Betrieben neue Perspektiven aufbauen können.

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